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Hendricks‘ neue Bauernregeln: Es hilft dem Schwein an seinem Trog am meisten noch der Dialog.

Viel Wirbel um um die „neuen Bauernregeln“ Kampagne des Bundesumweltministeriums. Warum? Ich sehe schon einen wahren Kern drin, muss ich gestehen. Und ich kann keine pauschale Verunglimpfung erkennen. Wenn sich trotzdem ganze Verbände angegriffen fühlen: Dann hoffe ich, dass das der Startschuss für einen Dialog ist, an dem am Ende etwas Gutes für uns alle herausspringt. Was? Unsere Landesvorsitze Sandra Detzer hat’s hervorragend formuliert:

„Der wahre Freund der Bauern, hilft beim Wandel, nicht beim Mauern. […] Die Neuen Bauernregeln von Frau Hendricks verdeutlichen auf sehr anschauliche Weise, wohin die Reise in der Landwirtschaft gehen muss: Mehr ökologische Landwirtschaft, verbunden mit dem Einsatz für Tierwohl und Umweltschutz. Viele Bauern leisten hier schon hervorragende Arbeit. Der Markt für biologische Lebensmittel wächst; wir Grüne wollen, dass unsere Bauern die guten Verdienstmöglichkeiten nutzen können. Wir brauchen eine Agrarwende hin zu einer Landwirtschaft, die Schluss mit der Massentierhaltung macht, die das Klima schützt und die Artenvielfalt bewahrt. Wir Grüne wollen eine Politik, die Umweltleistungen und Tierschutz belohnt und die ohne Gentechnik, Antibiotika-Missbrauch und Pestizide arbeitet. Darauf arbeiten wir Grüne auch in Baden-Württemberg energisch hin.“

Es kräht der Hahn auf seinem Mist viel lauter, wenn er lebend ist.
Es hilft dem Schwein an seinem Trog am meisten noch der Dialog.
In diesem Sinne: Ich hoffe, dass die in den Plakatsprüchen angerissenen Themen angegangen und zu unser aller Wohl sachlich abgearbeitet werden. Denn: Bauernregeln haben gern irgenwo nen wahren Kern.

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